Liebe Mitglieder, liebe Freunde,
am 8.September wandern wir wieder für unsere Freunde in Piéla.
Aug. 10
Juni 11
Am Samstag den 8. Juni fand in Mannheim die 4. Auflage des Burkina Tags statt. Das Ziel dieses Treffens ist, dass sich Burkinabé hier in Deutschland und auch Mitglieder von Hilfsorganisationen regelmäßig sehen und vernetzen. In diesem Jahr gab es ein Programm, in dem über aktuelle Probleme in Burkina Faso berichtet wurde. Die Themen waren: Die Situation der Frau und Ausbildung. Das sind ja auch die Themen die uns sehr beschäftigen und mit Sicherheit in den nächsten Jahren weiter im Focus bleiben. Ich persönlich schätze an dem Burkina Tag , die Möglichkeit seine bestehenden Kontakte zu Pflegen, neue Kontakte zu knüpfen und zu vielen Themen die Arbeitsweise von anderen Organisationen gerne kennen lerne.
Anbei ein paar Bilder vom Tag.


Juni 03
Am 2. Juni feierten wir bei traditionell sehr schönem Wetter das diesjährige Partnerschaftsfest in Rupperath. Wir bedanken uns bei allen Besuchern, musikalischen Akteuren und ganz besonders bei allen Helfern.


cof

Mai 14

Liebe Mitglieder der DBFG,
der neue Newsletter kann unter http://www.dbfg.de/NL_122.pdf abgerufen werden.
Geben Sie bitte diesen Link in Ihrer Gruppe, Ihrem Verein und an alle Interessierten weiter.
Das Burkina Info 1-2019 ist in der Endphase der Fertigstellung. Wer von Ihnen fliegt Ende Juni oder im Juli nach Burkina Faso und wäre bereit, die Hefte für unsere Mitglieder und Leser*innen dort (ca. 10 kg) mitzunehmen? Melden Sie sich bitte bei mir.
Außerdem möchte ich Sie nochmals ganz herzlich zum Burkina-Tag am 8. Juni in Mannheim einladen (siehe Anhang). Und machen Sie von derr Möglichkeit Gebrauch, Ihren Verein und Ihre Projekte vorzustellen (siehe unten).
Herzliche Grüße,
Christoph Straub,
Vorsitzender der DBFG.
Liebe Freundinnen und Freunde Burkina Fasos,
am 8. Juni 2019 findet im Luisenpark in Mannheim die vierte Ausgabe des Burkina-Tages statt (siehe angehängter Flyer).
Dieser Burkina-Tag wartet mit einer Neuheit auf: In der Festhalle Baumhain im Luisenpark können Vereine, Gruppen und Kommunen ihre Projekte vorstellen.
Sie sind herzlich eingeladen, über Ihre Arbeit durch Fototafeln und Ausstellungsobjekte zu berichten.
Es kostet Sie nichts. Die Organisatoren freuen sich aber über jede Spende (und dafür gibt es selbstverständlich eine Quittung). Die Stellwände müssen Sie allerdings selbst mitbringen.
Wenn Sie mitmachen wollen oder Fragen haben, wenden Sie sich bitte an Georges Sam <gs.sam@web.de> oder Christoph Straub <chr.straub@gmx.net>.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme,
das Organisationsteam des Burkina-Tages.
Apr. 21

Die Partnerschaft – Piéla – Bad Münstereifel wünscht allen Mitgliedern, Freunden und Unterstützern ein friedvolles Osterfest.
Le partenariat – Piéla – Bad Münstereifel souhaite à tous ses membres, amis et sympathisants une Pâque pacifique.
März 24

Pünktlich um 20:00 Uhr fand am 23. März unsere diesjährige Mitgliederversammlung bei „Prinze Manni“ statt, die mit der Filmpräsentation über die 25 Jahre Partnerschaft Piéla – Bad Münstereifel eingeleitet wurde.
Wir konnten auf Veranstaltungen und Ereignisse in unserem Jubiläumsjahr wie das Partnerschaftsfest und unseren Besuch mit 3 Gästen aus Piéla in der Ratssitzung und dem Eintrag des Bürgermeisters von Piéla in das goldene Buch der Stadt Bad Münstereifel zurückblicken. Weiterhin gab es den Wandertag um Rupperath, den Brotverkauf beim Nikolausmarkt in Mayschoß sowie als Höhepunkt das ausverkaufte Konzert der Big Band der Bundeswehr in der Gerlachhalle, das über 10.000 € zugunsten der Partnerschaft einbringen konnte. An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an die vielen Helfer, die diese Veranstaltung erst ermöglichten.
Unser Kassierer Günter erläuterte die Ein- und Ausgaben des Vorjahres und stellte den Unterschied von Fixkosten wie z.B. der Unterhalt des Mädchenwohnheims Torima und einmalige Kosten für Projekte dar. Auch wurde an diesen Zahlen klar, dass die hiesigen Partnerschulen es erst ermöglichen die Schulen in Piéla zu unterstützen.
Anschließend wurde von allen anwesenden Mitgliedern der Kassierer und der Vorstand einstimmig entlastet.
Im Ausblick auf das laufende und kommende Jahr stellte Uli das geplante Ausbildungszentrum in den Mittelpunkt der nächsten Projekte sowie als weitere große Aufgabe die Verhinderung von ungewollten Schwangerschaften. Bei 3% jährlicher Bevölkerungswachstum ist Bildung und Aufklärung der Schlüssel für die Hilfe zur Selbsthilfe.
Das Projekt Ausbildungszentrum mit geplanten Gesamtkosten von 300.000 € ist für die Dauer von 4 Jahren vorgesehen. Hiervon muß die Partnerschaft zur Finanzierung 70.000 € selber aufbringen. Schon im Jahr 2020 soll eine Klasse im neuen Ausbildungszentrum mit dem ersten Ausbildungsjahr beginnen.
Die Mitgliederversammlung endete nach 1 Stunde. Nach dem offiziellen Ende berichtete Uli in einem 45 minütigen Diavortrag von seinem 4 wöchigem Besuch in Piéla Anfang diesen Jahres.
März 09

Liebe Mitglieder der DBFG,
der neue Newsletter ist da und kann unter
http://www.dbfg.de/NL_118.pdf
abgerufen werden.
Geben Sie bitte den Link in Ihrem Verein, Ihrer Gruppe und an alle Interessierten weiter.
Am kommenden Samstag, den 16. März 2019 ist in Berlin unsere Mitgliederversammlung 2019. Wir freuen uns auf Ihr Kommen.
Herzliche Grüße,
Christoph Straub,
Vorsitzender der DBFG.
März 08
Heute ist der Weltfrauentag!
Für uns in Europa nichts besonderes mehr. Allerdings wird der Tag in Berlin erstmal als Feiertag begangen, und ich finde es angebracht an all die Frauen zu denken, die in so vielen Ländern noch weit weg sind von der Gleichberechtigung und den einfachsten Rechten.
Anbei ein Beitrag von Günter Lanier, mit dem ich seit einigen Wochen im schriftlichen Austausch bin.
Nachzulesen unter: http://www.radioafrika.net/2019/03/06/besser-als-1000-worte/
Günther Lanier, Ouagadougou 6.3.2019.
8. März, Internationaler Frauentag.
Das Bild ist von Adrien Folly-Notsron – er signiert als KənAd oder KanAd. Auf LinkedIn bezeichnet er sich als Illustrator, Comics-Autor, Grafiker. Er ist aus Togo, wurde 1983 in Lomé geboren. Seit Dezember 2007 ist er directeur artistique, also künstlerischer Direktor, von AGO Média in Lomé.
Merci beaucoup, Adrien, für die Rechte an dieser Karikatur![3] Dass sie zehn Jahre alt ist, macht sie um nichts weniger wahr. Ein Bild sagt bekanntlich mehr als tausend Worte.

Die hier dargestellten vielfältigen Zuständigkeiten und Arbeiten der Afrikanerin (für eine Europäerin wäre es nicht viel anders) konzentrieren sich aufs Reproduktive: Kochen, Waschen, Kindergroßziehen, Kranken und Alten-Pflege[4]. Das sind Aufgaben, die auch in den modernsten Ökonomien aus dem formellen Sektor weitgehend ausgeklammert bleiben, Arbeit, die nicht zu Ware gemacht wurden. Und dieser fürs kurz- und langfristige, fürs individuelle und auch gesellschaftliche Überleben so essentielle Bereich obliegt ganz “natürlich“ den Frauen – Anhängsel ihrer Gebärfähigkeit, sozusagen.
Es soll darob allerdings nicht vergessen werden, dass der Beitrag der Frauen zur Produktion auch erheblich, wenn nicht sogar dominant ist. Einer der sieben Arme der karikierten Frau hält eine daba, das Standard-Gerät der westafrikanischen Landwirtschaft – Querbeil ist der im Deutschen wenig übliche Fachausdruck.
Was Burkina betrifft, wird der Beitrag der Frauen zum Bruttoinlandsprodukt, also zur gesamtwirtschaftlichen Produktion, auf 70% geschätzt. Ihr Anteil an der landwirtschaftlichen Produktion soll bei 80% liegen.
Reich werden die Frauen von all dieser Arbeit nicht. Nicht einmal Anerkennung “ernten“ sie. Macht schon gar nicht. Weil die gehört den Männern – genauso “natürlich“ wie die Reproduktion Sache der Frauen ist.
Aufruf zum Streik
In Burkina ist der 8. März Feiertag. In den Jahren der Revolution[5] mussten an diesem Tag die Männer am Markt einkaufen und sich um den Haushalt kümmern. Davon ist nur mehr wenig übriggeblieben. Aber immerhin wird an einem von dreihundertfünfundsechzig Tagen die Frau “geehrt“ und es wird fast von ihr erwartet, dass sie ihre vielfältigen Pflichten ruhen lässt und einmal über die Stränge schlägt.
Doch warum lassen sich die Frauen das restliche Jahr über bieten, was die Männer tun und nicht tun? Lieben sie uns wirklich so sehr?
Die Zeit ist überreif für einen Streik. Sollen die Männer doch schauen, wo sie bleiben, wenn die Frauen koordiniert und weltweit ab dem 9. März alle Arbeit ruhen lassen!
Indien weist den vielarmigen Frauen einen radikaleren Weg. Die Göttin Durga wird mit vier, sechs oder acht Armen dargestellt, manchmal auch mit zehn, achtzehn oder zwanzig. Und diese Arme halten typischerweise Waffen. Auf einer Vielzahl von Darstellungen hat diese Große Göttin gerade den Büffeldämon Mahishasura überwunden – männliche Götter konnten das nicht.

Durga ist auf diesem Gemälde hellblau dargestellt – die Farbe hinduistischer GöttInnen. Doch Durga ist in Wirklichkeit ebenso schwarz[7] wie ursprünglich alle InderInnen. Ihr verbreitetster Beiname ist Kali, das bedeutet “die Schwarze“.
Hier liegt ihr Shiva zu Füßen und betet sie an:
Nur selten sind sich schwarze Frauen ihrer Macht bewusst.
Doch wie lange werden sie noch das Spiel der Männer mitspielen?
Dann Gnade uns die Göttin!
Endnoten:
[1] Über’s Kulturelle geht diese Ungerechtigkeit freilich weit hinaus: “(…) ist unsere kulturelle Geschlechterungerechtigkeit durchaus nachhaltig und umfassend zu nennen“, aus: Marlene Streeruwitz, Was Frauen sind und wie sie leben sollen. Essay, Standard 5.3.2019, https://derstandard.at/2000098782878/Was-Frauen-sind-und-wie-sie-leben-sollen.
[2] Die Karikatur hat meines Wissens keinen Titel. In Schwarz-weiß transformiert von GL. Färbiges Original siehe unten.
[3] Merci auch an Ulrich Burggraf von der Partnerschaft Piela-Bad Münstereifel e.V. (http://piela-cuofi.de/), der mir diese Karikatur zukommen hat lassen.
[4] Am afrikanischen Land kommt noch Holzsammeln und (nicht dargestellt) Wasserholen dazu.
[5] 1983-87.
[6] Durga triumphiert über Mahishasura. Gemälde. Foto GL 17.9.2011, färbiges Original siehe unten.
[7] Bevor meine liebe Lisa Fischer nach Indien fuhr, fragte sie mich, was sie mir mitbringen könnte. Ich wünschte mir eine Kali. Der Maler, den sie dann auf ihren indischen Reisen beauftragte, weigert sich, sie schwarz darzustellen – das sei zu unheilvoll. So wurde “die Schwarze“ hellblau.
[8] Die Göttin Kali tanzt auf Shiva, Iconographic Collections, Wellcome Images, https://en.wikipedia.org/wiki/File:Goddess_Kali_dancing_on_Shiva._Wellcome_L0043631.jpg.
[9] Tröma Nakmo (“Schwarze zornige Mutter”), eine tibetanische buddhistische Kali, Ausschnitt eines Gemäldes von Machig Labdron, 19. Jhdt, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Troma_Nagmo_closeup.jpg.
Feb. 21
an alle Mitglieder der Partnerschaft Piéla – Bad Münstereifel e.V.,
Hiermit laden wir Sie herzlichst zur Mitgliederversammlung
am Samstag, 23. März 2019
um 20:00 Uhr in die Gaststätte Prinz
Arandstraße 17, Bad Münstereifel-Mutscheid
ein.
Anschließend Bildvortrag zur diesjährigen Reise nach Piéla.
Es handelt sich um eine offene Versammlung, daher sind auch Nichtmitglieder sehr herzlich eingeladen.