Bau der Mädchenschule

Der Fortschritt der Arbeiten wird weiter unten mit Bildern dokumentiert.

Durch Bildung können wir helfen!

Nach intensiver Planung hat der Bau der Mädchenschule begonnen. Am Sa. den 2.November wurde mit den ersten Erdarbeiten für die neue Mädchenschule begonnen.

Bei den ersten Planungen, eine Mädchenschule auf dem Grundstück des Mädchenwohnheims „Torima“ zu bauen, planten wir dies als BMZ-Projekt. Wir stellten einen Antrag, der nach mehrfacher Beratung und Überarbeitung bis auf einen wesentlichen Punkt fertig war. Der Nachweis der Besitzverhältnisse des Grundstücks konnte nicht vorgelegt werden. In Burkina Faso gibt es kein Amt, welches dies verwaltet. Die alten Unterlagen vom Bau des Wohnheims aus den 90er Jahren waren nicht mehr vorhanden. Zwischenzeitlich haben wir entschieden keine Projekte beim BMZ zu beantragen. Die immer höher werdenden Anforderungen des BMZ können von uns nicht mehr erfüllt werden.

Gespräche mit der Fly &Help-Stiftung ergab, dass diese gerne ein Projekt in Burkina Faso für Mädchen gefördert hätte. Jedoch wurde kein Spender gefunden, der zur Zeit in Burkina Faso fördern möchte. 

Letztendlich haben wir beschlossen, dass wir das Projekt mit eigenen Mitteln angehen. Dies gibt uns die Möglichkeit, die Vergabe an informelle Betriebe zu vergeben und die Schüler der Abschlussklasse im Ausbildungszentrum in die Arbeiten mit einzubinden.

Die Mauerarbeiten gehen gut voran 11.12.2024

Die ersten Mauern stehen 21.11.2024

Fundamente betonieren und Steine herstellen 14.11. 2024

Aushub der Fundamente 2.11. 2024

Nachruf Werner Ohlerth

Wir trauern um den Gründer der Partnerschaft Piela –Bad Münstereifel e.V.

Werner Ohlerth

Mit großer Dankbarkeit und stillem Respekt nehmen wir Abschied von Werner Ohlerth, dem Gründer der Partnerschaft Piéla–Bad Münstereifel. Sein Tod hinterlässt eine Lücke, die weit über unsere Stadt hinausreicht – bis nach Burkina Faso, wo sein Name untrennbar mit Hoffnung, Bildung und menschlicher Nähe verbunden ist.

Werner Ohlerth war ein Mann, der nicht nur hinsah, sondern handelte. Was für viele ein kurzer Eindruck geblieben wäre, wurde für ihn zu einer Lebensaufgabe: die Menschen in Piéla zu unterstützen, ihnen Chancen zu eröffnen und eine Brücke zwischen zwei Welten zu bauen. Mit unerschütterlicher Überzeugung gründete er die Partnerschaft, die bis heute trägt – getragen von Solidarität, Respekt und echter Freundschaft.

Werner Ohlerth war ein Gestalter, der andere mitriss, ohne sich selbst in den Mittelpunkt zu stellen. Er organisierte, überzeugte, motivierte – und vor allem: Er glaubte an das Gute, das entsteht, wenn Menschen füreinander Verantwortung übernehmen. Viele Projekte, die heute selbstverständlich erscheinen, wären ohne seinen Mut und seine Beharrlichkeit nie entstanden.

Für die Menschen in Piéla war er nicht nur ein Unterstützer, sondern ein Freund. Für uns in Bad Münstereifel war er ein Vorbild. Für die Partnerschaft war er das Fundament.

Wir trauern um einen außergewöhnlichen Menschen. Doch wir feiern auch sein Vermächtnis: eine lebendige Partnerschaft, die Generationen verbindet und weiterwächst. In jedem Brunnen, jeder Schule, jedem geförderten Kind lebt ein Teil seines Engagements weiter.

Unser Mitgefühl gilt seiner Familie und allen, die ihm nahestanden. Wir werden Werner Ohlerth nicht vergessen – und wir werden seine Arbeit in seinem Sinne fortführen.

Danke, Werner. Für alles.

Friedensbotschafter Cèsar Beogo

Cèsar Beogo, der Präsident unserer Partnergruppe CuoFi in Piéla, wurde am 25. Januar 2026 in Ouagadougou durch die Föderation für Weltfrieden zum Friedensbotschafter ernannt.

Die Föderation für Weltfrieden ist von den Vereinten Nationen als einzige allgemeine Organisation anerkannt, die den Titel „Friedensbotschafter“ an Persönlichkeiten verleiht, die sich in besonderer Weise für andere einsetzen und sich für die Förderung universeller moralischer Werte, eines starken Familienlebens, interreligiöser Zusammenarbeit, Harmonie zwischen den Nationen, die Erneuerung der Vereinten Nationen, verantwortungsbewusste Medien sowie die Schaffung einer Kultur des Friedens engagieren.

Ein Friedensbotschafter überwindet rassische, nationale und religiöse Barrieren. Friedensbotschafterinnen und Friedensbotschafter tragen zur Verwirklichung eines uralten Traums der Menschheit bei: einer vereinten Welt und einer Welt des Friedens, in der die spirituellen und materiellen Dimensionen des Lebens im Einklang stehen.

Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung und hoffen, dass der Frieden in Burkina Faso und in der gesamten Welt bald wieder eine echte Chance erhält. Dazu dürfen wir in unserem Handeln nicht nachlassen.

Marienschule Euskirchen mit Rekordspende

Auch im vergangenen Jahr sammelten die Schülerinnen und Schüler der Piéla‑AG der Marienschule wieder fleißig für Piéla. Ob beim Sponsorenlauf, am Tag der offenen Tür oder beim Elternsprechtag – die engagierten Jugendlichen und ihre Lehrerin Agnes Namislo waren stets aktiv.

Insgesamt kamen beeindruckende 8.740 € zusammen, die nun symbolisch an die 2. Vorsitzende der Partnerschaft Piéla – Bad Münstereifel, Tanja Becker, übergeben wurden. Die Übergabe fand im größeren Rahmen statt – gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der Piéla‑AG, Frau Namislo sowie dem Schulleiter, Michael Mombauer.

Die Marienschule unterstützt bereits seit 25 Jahren eine Partnerschule in der Nähe von Piéla, in Sequantou. Diese musste vor einigen Jahren geschlossen werden, da es in der Region zu mehreren Überfällen kam und viele Bewohner in die nächstgrößeren Orte Bilanga und Piéla umgesiedelt sind. Dort werden die Kinder heute unter sehr einfachen Bedingungen unterrichtet.

Gemeinsam mit der Partnergruppe CuoFi wird die Spende gezielt und sinnvoll für die Kinder vor Ort eingesetzt.

Unterstützung für den Kindergarten in Piéla

Seit Dagmar Ohlerth (heute Hens) im Jahr 2001 erstmals nach Piéla reiste, besteht eine enge Partnerschaft zwischen dem Kindergarten Iversheim und dem Kindergarten in Piéla.

Jedes Jahr zum Nikolaus ziehen die Kinder mit ihren Erzieherinnen durch Iversheim und sammeln Spenden – Geld und manchmal auch Süßigkeiten. Während die Süßigkeiten hierbleiben, geht das Geld direkt nach Piéla. Viele Iversheimer freuen sich schon auf diesen Besuch. Als die Kinder 2021 wegen der Flutschäden nicht durchs Dorf gehen konnten, wurde kurzerhand eine Sammelstation in der Lotto-Annahmestelle eingerichtet. Auch dort brachten zahlreiche Iversheimer ihre Unterstützung vorbei.

Dank der Spenden konnten in Piéla bereits viele Projekte verwirklicht werden: neue Spielgeräte, Spielzeug, eine Tafel und regelmäßig Nahrungsmittel. Besonders wichtig ist das warme Mittagessen, das die Kinder im Kindergarten erhalten – oft die einzige warme Mahlzeit des Tages. Da der Staat diese Versorgung nicht immer sicherstellen kann, ist der Kindergarten auf Hilfe angewiesen. Die Spenden aus Iversheim machen diese Unterstützung möglich.

Treffen der Partnerschaftsvereine Piela in Untergruppenbach

(02.08.2025)

Die Verantwortlichen der vier Parnervereine, die sich in Piela engagieren haben sich in Untergruppenbach auf dem Hardthof getroffen:

Die Teilnehmer haben sich intensiv gegenseitig über ihre Vorhaben und Projekte informiert, sowohl der Themen zuhause, als auch in Piela in Burkina Faso. Die politische und Sicherheitslage wurde besprochen, manche gute Idee der Spendenwerbung und Öffentlichkeitsarbeit weiter gegeben.

Kein Wandern für Piéla

Liebe Mitglieder, Freunde und Wanderer,

in den vergangenen Jahren haben wir euch um diese Zeit zum traditionellen „Wandern für Piéla“ eingeladen. Leider ist es uns dieses Jahr aus organisatorischen Gründen nicht möglich, die Wanderung zu planen und durchzuführen.

Wir werden in den kommenden Vorstandssitzungen beraten, in welchem Rahmen wir unsere bewährten Veranstaltungen künftig noch realisieren können.

Doch eure Hilfe zählt weiterhin!

Könnt ihr uns bei der Planung und Umsetzung unterstützen? Der Kreis der Helfer wird immer kleiner – verständlich, denn auch das steigende Alter unserer Mitglieder spielt dabei eine Rolle. An dieser Stelle möchten wir allen, die sich bisher engagiert haben, ein herzliches Dankeschön aussprechen.

Die Altersstruktur in vielen Vereinen ist ein generelles Thema. Jüngere Menschen tun sich zunehmend schwer, sich langfristig zu binden und Verantwortung zu übernehmen. Vielleicht gelingt es euch, eure Kinder oder Enkel für die wertvolle Arbeit unseres Vereins zu begeistern – und damit einen Beitrag zur Zukunft unserer Hilfe in Piéla zu leisten.

Die Hilfe bleibt dringend nötig.

Unsere Mädchenschule ist fertiggestellt und könnte ab Oktober den Schulbetrieb aufnehmen – vorausgesetzt, es finden sich genügend Lehrkräfte, die bereit sind, in Piéla zu unterrichten. Leider ist die Sicherheitslage nach wie vor angespannt.

Wie könnt ihr dennoch aktiv werden?

  • Macht eine private Wanderung.
  • Sucht Sponsoren und erzählt ihnen von unserer Arbeit.
  • Nutzt die Gelegenheit, Mitmenschen für unsere Ziele zu gewinnen.

Falls eine Wanderung für euch nicht möglich ist, könnt ihr auch den beigefügten Überweisungsträger nutzen, um unsere Arbeit zu unterstützen.

Und nicht vergessen: Unser Piéla-Wein „Blanc de Noir 2023“ kann weiterhin gerne bei mir bestellt werden.

Partnerschaftsfest 2025

Videobeiträge aus Piéla,

Liebe Freundinnen und Freunde,

während der Mitgliederversammlung konnten wir den Anwesenden einige kurze Videos aus Piéla zeigen, die uns César kurz zuvor übermittelt hatte.

Damit auch ihr euch ein Bild von unseren Projekten und Partnern machen könnt, haben wir die Videos auf YouTube bereitgestellt.

Sie sind unbearbeitet und mit einfachen Mitteln aufgenommen – wir bitten daher um Nachsicht hinsichtlich der Qualität. Im Vordergrund steht für uns der Inhalt.

Wenn ihr Fragen habt, meldet euch gerne bei uns!

Aktuell benötigen wir noch Unterstützung, um die Mädchenschule mit Tischen und Bänken auszustatten sowie eine Schulküche zu errichten. Wenn ihr spenden möchtet, freuen wir uns über Beiträge auf unser Spendenkonto:

IBAN: DE62 3826 0082 3105 2000 12

info@piela-cuofi.de

Mädchenschule

Ein Beitrag zur neuen Mädchenschule und aktuelles aus Piéla.

Hier ein Beitrag aus der Rundschau

Neues Auto für die CuoFi

Nach 11 Jahren und über 200.000 Km über schlechte Straßen, war der alte Toyota so Pannenanfällig, dass ein sicheres Fahren nicht mehr möglich war. Cesar pendelt sehr oft zwischen Ouagadougou und Piéla, da seine Familie seit einigen Jahren in Ouagadougou lebt.